Berichte

LT: Hallo Wladi! Wie sieht es aus bei Dir? Hast Du die Derbyniederlage mittlerweile verdaut?

Schenemann: Gut. Ich fühle mich fit und bin auf einem guten Weg. Das Derby gegen den TuS nagte nur einen Tag an der Mannschaft und mir. Beim Training am Dienstag war das schon wieder abgehakt und wir konzentrieren uns nun auf die schwere Aufgabe gegen Bentheim.

LT: 2013 hast Du noch das gelbrote Trikot getragen! Seit einigen Wochen bist Du beim ASV aktiv! Wo siehst Du die Unterschiede zwischen beiden Vereinen?

Schenemann: Ja. In der Hinrunde war ich noch für den TuS aktiv. Im Winter hatte ich dann gute Gespräche mit dem ASV und hab mich letztlich entschlossen die Chance, die mir Altenlingen bietet wahrzunehmen. Die Unterschiede? Lingen trägt Rot-Gelb, wir blau! Spaß beiseite. Beide Vereine wollen sportlichen Erfolg. Doch die Philosophie hinter diesem Ziel -das ist ja kein Geheimnis- unterscheidet sich. Während Altenlingen ein bodenständiger, gut geführter Club ist, der mit seinen eigenen Spielern (7 Spieler der ASV-Startelf kommen aus der eigenen Jugend) den Erfolg sucht, holt sich der TuS gerne mal den ein oder anderen Kicker dazu. Darüber hinaus will Lingen aufsteigen, wir sind froh, wenn wir eine gute Rolle in der Liga spielen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

LT:In Altenlingen bist Du nicht der einzige ehemalige TuS-Spieler? Wie war Deine Aufnahme in der Grüner-Elf?

Schenemann: Stimmt. Einige von uns haben schon einmal die Schuhe für den TuS geschnürt. Die Jungs hier sind super. Eine echte Truppe bei der ich mich sofort wohl gefühlt habe und keine Eingewöhnungszeit brauchte. Die Mischung macht’s. Wir haben Spaß im Training, wissen aber auch, wann wir uns konzentriert auf unsere Aufgaben vorbereiten müssen.

LT: TuS Lingen, Haselünner SV und jetzt der ASV! Wo war aus sportlicher Sicht Deine schönste Station?

Schenemann: Puh. Schwer zu sagen. So lange bin ich ja noch nicht beim ASV. Ich denke, dass jede Station ihren Reiz hat. Aber aus sportlicher Sicht gab und wird es überall Höhen und Tiefen geben. Das gehört dazu. Ich denke, dass ich hier sportlich einiges erreichen kann.

LT: Ich muss noch mal auf das Derby zurückkommen! Du bist frühzeitig ausgewechselt worden und warst nicht ganz einverstanden mit dieser Entscheidung! Ist Dein Frust wieder verflogen oder hat Deine impulsive Reaktion nach Spielende noch ein Nachspiel? Stichwort: Tasche!

Schenemann: Das war natürlich ein besonderes Spiel für den ASV. Für unsere zahlreichen Fans und für die Mannschaft. Und natürlich im Speziellen auch für mich. Niemand wird gerne ausgewechselt. Klar war ich gefrustet und wollte in so einem Moment am liebsten alles hinwerfen. Das dürfte uns allen so gehen, oder? Aber dann schläft man eine Nacht drüber, rappelt sich auf und weiter geht’s. Der Trainer und ich haben die Sache analysiert und längst geklärt. Schade, dass es nicht noch ein Spiel gegen den TuS gibt!


Quelle: Lingener Tagespost



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